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July 22, 2010 |  33 comments |  Print  Your Opinion  

Die Atlantic Community Redaktion

Topic Feldpost für unsere Soldaten

Die Atlantic Community Redaktion: In einer gemeinsamen Kampagne setzen sich Bild.de und atlantic-community.org für die über 4.000 Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan ein. Damit sie für ihren riskanten Einsatz mehr moralische Unterstützung erfahren, können Sie ihnen jetzt elektronische Feldpost senden.

In order to support the German soldiers in their difficult mission in Afghanistan, the Atlantic Initiative, publisher of atlantic-community.org, joined forces with Germany's biggest daily newspaper BILD and initiated the campaign "Feldpost für unsere Soldaten" Therefore the following text is written in German. Please find more information about this project's purpose and first results here.

BILD.de und die Atlantische Initiative e.V. starteten die gemeinsame Aktion "Feldpost für unsere Soldaten!".

Vielen Dank für die zahlreiche Briefe, die wir hier veröffentlicht haben. Senden auch Sie den Soldaten eine kurze Nachricht zur moralischen Unterstützung.

Eine Sammlung der originellsten Zuschriften wird zudem direkt in die Feldlager gesandt.

UPDATE: Feedback von Verteidigungsminister zu Guttenberg soeben eingetroffen: "Das ist eine tolle Gemeinschaftsaktion von Atlantischer Initiative und BILD. Unsere Soldaten haben diese sichtbare und breite Unterstuetzung mehr als verdient."


Was ist die Atlantische Initiative?

"Außenpolitik für Alle" – das ist das Motto der Atlantischen Initiative. Afghanistan, die jüngsten Finanzkrisen und der Klimawandel belegen: Angesichts der globalen Herausforderungen kommt es immer mehr auf eine vorausschauende Außenpolitik an – und je mehr Menschen die Zusammenhänge der internationalen Beziehungen verstehen, desto fundierter kann die Debatte über die richtigen politischen Maßnahmen geführt werden.

Mit dem Projekt atlantic-community.org hat die unabhängige und gemeinnützige Atlantische Initiative im Internet eine vernetzte Denkfabrik für den transatlantischen Ideenaustausch gegründet. Auf der englischsprachigen Kommunikationsplattform beteiligen sich sowohl Bürger als auch Experten mit Artikeln und Kommentaren an einem lösungsorientierten und transparenten Dialog.

Die Redaktion fasst die besten Argumente und Handlungsempfehlungen in Memoranden für politische Entscheidungsträger zusammen. Mehr als 4.500 Mitglieder und über 20.000 monatliche Nutzer aus über 80 Ländern beteiligen sich aktiv. In diesem "Facebook für Außenpolitik" kommen Menschen aus unterschiedlichen kulturellen, gesellschaftlichen und nationalen Kontexten zusammen. Und: Sie beeinflussen wie politische Entscheidungen gefunden werden, wie zuletzt in einem exklusiven Dialog mit dem obersten NATO Zivilbeauftragten in Afghanistan, Mark Sedwill.

Die Gründer Dr. Johannes Bohnen und Jan Kallmorgen handeln in der Überzeugung, dass die Dauerhaftigkeit der amerikanisch-europäischen Partnerschaft von zentraler Bedeutung für eine Verteidigung der gemeinsamen demokratischen Interessen und freiheitlichen Wertvorstellungen ist. Sie wollen einen Beitrag zur Stärkung der internationalen Beziehungen und der außenpolitischen Debattenkultur in Deutschland leisten. Das 2007 gestartete Projekt atlantic-community.org wurde bereits vielfach ausgezeichnet, unter anderem als "Ort im Land der Ideen". Mehr über uns hier.

Wie kann man die Atlantische Initiative unterstützen?

Per Spende an:

Atlantische Initiative e.V.
Bankhaus Löbbecke & Co, Berlin
SWIFT (BIC) Code: LOEBDEBBXXX
IBAN: DE62 1003 0500 0012 5795 00
Account Number: 12579500

Oder indem Sie sich kostenlos hier auf atlantic-community.org registrieren.

Kontakt:

Atlantische Initiative, e.V.
Wilhelmstraße 67
10117 Berlin
Tel: +49 - 30 - 206 337 88
Fax: +49 - 30 - 206 337 90
e-mail: staff@atlantic-community.org

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Tags: | Afghanistan | ISAF | Bundeswehr |
 
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July 22, 2010

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Schönen Gruß aus der Heimat und ein Glück ab für alle Soldaten aus Seedorf, wir sind stolz auf euch...
Tags: | Glück ab |
 
Unregistered User

July 22, 2010

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Erstmal Hallo an euch allen,

Vielen Vielen Dank für euer Tapferkeit. Wohin immer auch seid, Ihr füllt unsere Herzen Mit sehr sehr viel Stolz. Wirklich Hut ab vor euch allen. Man denkt es ist wirklich sehr einfach sich euer jetziges Leben in Afghanistan oder in anderen Ländern vorzustellen aber wir alle wissen hier, dass es für euch nichts einfach es dort zu leben. Ihr macht uns einfach nur Stolz. Euer Mut lässt uns allen hier in Deutschland hoffen, auf ein ruhiges Leben in der Zukunft und vor allem auf einem Frieden. Ich selbst bin in Afghanistan geboren und weiß es zu schätzen, unter welchen bedingungen und Vorrausetzunden Ihr dort eure Tage und Nächte verbringt. Wir sind einfach alle sehr Dankbar an euch, denn Ihr seid die jenigen die das eigene Leben riskieren und Ihr alle seid die ganze Zeit Wach, damit wir hier und überall auf der Welt ein ruhiges Schlaf haben. So etwas ist einigartig, denn sonst auf der Welt gibt es wirklich nicht sehr viele Menschen, die bereit sind solche Wege zu gehen. Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass Sie alle sehr bald wieder Ihre Familien & Freunden sehen können und mit Ihnen Zeit vertreiben können. Wir alle hier in Deutschland wissen es wie sehr die Sehnsucht nach der Familie für euch ist. Wünsche Ihnen sehr viel Gesundheit und sehr Viel Glück.

Danke.

Schöne Grüße

Aman
Tags: | Danke!!! |
 
André  König

July 23, 2010

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hut ab vor eurer leistung, habe ja selber mal gedient- wollte auch ins ausland.
bleibt sauber.
andré
 
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July 23, 2010

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Liebe Soldatinnen und Soldaten !
Ich wünsche Ihnen, dass Sie endlich die richtigen Einsatzregeln sowie die angemessene Ausrüstung und Bewaffnung erhalten, die Sie für Ihr Überleben und für den Erfolg der schwierigen Mission benötigen.
Nutzen Sie die Besuche von Vorgesetzten und Politikern, um die Defizite deutlich zu machen, die Ihren Dienst erschweren und bereits viel Blut gekostet haben.
 
Unregistered User

July 23, 2010

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Respekt, Leute!

Danke jedem Einzelnen von euch für seinen persönlichen Einsatz!

War früher selber Soldat und nun immer noch im Staatsdienst seit über 20 Jahren und kann mir daher mit Grausen vorstellen, mit welchen internen Defiziten ihr zu kämpfen habt.
Sowas zermürbt, aber nicht unterkriegen lassen !

Grüsse aus der Heimat und kommt gut Heim!
Tags: | Danke |
 
Unregistered User

July 23, 2010

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Männer an der Front,

auch wenn in den Medien häufig der Eindruck erweckt wird das Deutschland nicht hinter euch steht, es gibt genügend Deutsche die euch zutiefst dankbar sind für euren Kriegseinsatz und die sich über jeden noch so kleinen Erfolg von euch freuen.

Aus der Ferne kann man nur schwer erahnen welchen Unbillen ihr jeden Tag aufs neue ausgesetzt seid und welchen Widrigkeiten ihr euch stellen müßt.

Umso mehr danke ich euch für euren unermüdlichen Einsatz an der Front und hoffe das ihr im Kampf gegen das Taliban-Regime seitens der Politiker endlich die Unterstützung bekommt die ihr braucht um den Taiban keinen weiteren Handbreit Boden mehr überlassen zu müßen.

Kunduz wird gehalten, koste es was es wolle!

Liebe Grüße von der "Heimatfront"

Joseph

 
Unregistered User

July 23, 2010

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Einen Gruß an alle Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr
Ich kann einfach nur sagen wir sind mehr als stolz auf euch.
Und noch ein "Ohne Furcht nach vorn" an alle Heeresflieger.
 
Unregistered User

July 23, 2010

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Danke, Kameraden, Ihr steht bereits in unserer Zukunft. Ich hoffe, wir halten alle zusammen, damit es gut wird. Und damit wir seber in Freiheit und Recht leben können und das mit vielen anderen auch teilen. Lasst Euch nicht entmutigen. Liebe - Glaube - Hoffnung entscheiden auch am Hindukush.
 
Unregistered User

July 23, 2010

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Kopf hoch Jungs

Wir stehen in der Heimat hinter Euch und denken fest an Euch. Wir vermissen Euch.

Glück ab
Johannes
Tags: | Kopf hoch!!! |
 
Unregistered User

July 23, 2010

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Männer und Frauen in Uniform,

seid euch gewiß, Gott ist in dieser Schlacht auf eurer Seite!

"Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten! Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen!"

Habt keine Angst auch wenn euch euer Dienst im Krieg manchmal schwer fällt und ihr an seinem Sinn zweifelt, die Wahrheit ist auf eurer Seite.

Ich bete jeden Abend für euch und euer Kriegsglück.

Christian
 
Unregistered User

July 23, 2010

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Wir sind Stolz auf Euch alle, kommt Gesund wieder nach Hause.
 
Unregistered User

July 23, 2010

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Kameraden,

vergeßt nicht das die Afghanen wie ihr in Frieden leben wollen. Ungeachtet aller Unterschiede, lasst bitte nicht ausser Acht warum ihr dort seid.

Es mag gut sein, Macht zu besitzen, die auf Gewehren ruht, besser aber und beglückender ist es, das Herz eines Volkes zu gewinnen und es auch zu behalten

Alles gute für euch,

Heinz
 
Unregistered User

July 23, 2010

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Ich würde ja eher eine Ermahnung schicken, als moralische Unterstützung! Sie sind letztlich in einem Zustand, den sich kein moralischer Mensch gerne wünscht und je eher sie aus dieser Situation herausgezogen werden, desto besser ist es sowohl für die Afghanen als auch und vor allem für die (deutschen) Soldaten, wie man am Beispiel des Tanklasterangriffs sieht.

Die Ermahnung würde sich vor allem darauf konzentrieren, dass die Machtposition (Waffenbesitz und Ausrüstung) nicht ausgenutzt werden darf - nie! Und dass es ist nicht gerade ehrenhaft ist - auch nicht im Kriegsfall - seine Kameraden zu schützen, wenn sie Falsches tun. Ich würde den Soldaten auf ihre Verantwortung ansprechen - die Verantwortung, die sie nicht nur gegenüber Deutschland haben, sondern vor allem auch auf ihre Verantwortung gegenüber den Menschen in Afghanistan!

Ich würde jedem Soldaten Dokumente zu Kriegsrecht zuschicken. Mit Fußnoten, Anmerkungen und von mir extra eingebauten Hervorhebungen, vielleicht ein paar post-its mit "wichtig!", "bitte beachten" und "nie vergessen". Die Haager Abkommen und Landkriegsordnung sowie die Genfer Konventionen wären kritischer Bestandteil meiner Sendung.

Aber für den, der diese Schriften nicht zu lesen im Stande ist, würde ich zumindest die folgenden kurzen Worte der Ermahnung mit auf den Weg geben:

Betrügt nicht, verstümmelt keine Menschen oder Tiere, Tötet keine Zivilisten vor allem keine Kinder, keine Frauen und keine alten Männer. Fällt keinen Baum und zerstört keinen Brunnen, die Mensch oder Tier ernähren, Tötet kein Vieh und keine Herden. Wer keine Waffe trägt, dem ist Freiheit zu schenken. Führt euch nicht wie die Herren des Landes auf und nehmt nur, was man euch in Freundschaft gibt.

Das ist besser als jede Waffe und jede Kameradschaft.

Wie gesagt, ich würde es schicken, wenn nicht die Aktion mit der BILD-Zeitung organisiert wäre. Bin ich der einzige, der findet, dass die Kooperation mit der BILD der totale Absturz ist und eine weitere Kommentierung nicht verdient? Sagt das nicht sehr viel (Schlechtes vor allem) über die atlantic-community?
Tags: | Krieg | Afghanistan | Soldaten | Recht | Mord | Kriegsrecht |
 
Bernhard  Lucke

July 23, 2010

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I am disappointed that the Atlantic Community organises such a "support-event", especially in cooperation with BILD, and with illustrations that seem a revival of the WW II Feldpost. BILD is the German equivalent to The Sun in Britain. As the title says, that type of newspaper is conveying its messages by pictures, not text. Expect a very low intellectual niveau.

I really dislike this attempt to create public support for a wrong war by raising compassion with the soldiers. Never I was so happy to have refused the military service.

So what's the next step? Will you ask us to buy war bonds, or register for service in the army?

Here's a suggetion for the next post:

"Helft uns siegen: Zeichnet Kriegsanleihen! Der Sieg ist hart, aber der Sieg ist sicher. Afghanistan ist voll von wichtigen Rohstoffen, eine todsichere Investition in Zeiten von Finanzkrisen. Es ist nicht nur eine heilige, nationale Pflicht, die Ihr damit erfüllt, sondern auch ein Akt klugen Selbstschutzes, denn Ihr werdet keinen sicheren und keinen treueren Hüter und Schirmer Eurer Ersparnisse und Eures Besitzes finden, als Euer Vaterland."

By the way the US congress is seriously considering the revival of war bonds in order to continue the Afghanistan occupation. See http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,667534,00.html#ref=rss
 
Unregistered User

July 24, 2010

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Liebe Soldatinnen und Soldaten.

Auch ich möchte Euch allen für Euren schweren Einsatz für den Frieden in der Welt danken. Als ehemaliger LW-Soldat (Stabsunteroffizier d.R.) vom JABO 31 (Nörvenich) habe ich 4 Jahre nur im Frieden gedient. Es muss wahnsinnig aufregend sein, nicht nur in einem solch fremden Land, sondern auch mit allen „Echten“ Geräten im Einsatz zu sein.

Also noch einmal alles Gute Leute, kommt gesund heim, passt auf Euch auf. Deutschland ist stolz auf Euch!

Bruno Römer
StUffz d.R.
Projektleiter in Rumänien
 
Unregistered User

July 24, 2010

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Hallo liebe Karmeras(inn)en.

mein perönlicher Gruß für euren Mut und Tapferkeit bei den schweren tägliichen Einsätze!

Passt alle gut auf Euch auf und kommt gesund nach Hause.

lg Monika
Tags: | 3-state option |
 
Unregistered User

July 24, 2010

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Nachtrag:
Sorry, bin so aufgeregt, für meine Rchtschreibfehler.

Vielen Dank eure schwere Mission,
Euch gehört mehr Aufmerksamkeit, Achtung und Respekt von unserer Regierung u der Bevölkerung.
Traurig ist, das man euere schweren Einsätze ncht schätzt und würdigt! Das hab Ihr so verdient.

Hoffe und bete jeden Tag das der sinnlose Krieg bald vorbei ist.

Also nachmals kommt alles gesund nach Hause ich bin so stolz auf Euch!

llg Monka

Tags: | 8f4z9cep |
 
Unregistered User

July 24, 2010

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Hallo deutsche Soldatinnen und Soldaten,

hier soll man die Möglichkeit haben , einen Gruß aus der Heimat zu senden.

Kann man aber so einfach einen Gruß senden, an Menschen, die schon morgen tot im afghanischen Staub liegen können????

Ein Gruß sollte unbeschwert verschickt werden und das ist leider nicht möglich.

Es ist fast 9 Jahre her, daß deutsche Soldaten nach Afghanistan gegangen sind.

Am Anfang hörte man noch, daß geholfen wurde, Schulen auf zu bauen.

Wo bitte sind heute diese Meldungen, es geht nur noch um Kampf und töten oder getötet werden.

Und dies nach 9 Jahren in Afghanistan ???

Langsam sollte es auch dem letzten Politiker klar werden, daß dieses Land nicht befriedet werden kann, und darum ist es nicht Wert, weiter das Blut deutscher Bürger zu vergießen.

Die Mehrheit des deutsche Volkes steht nicht hinter dieser militärischer Auseinandersetzung, auch wenn die Politiker und manche Medien dies gerne glauben schenken wollen.

Jeder weitere tote deutsche Soldat ist ein zu viel!!!

Darum kann ich nur sagen, kommt zurück.
 
Unregistered User

July 24, 2010

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Moin Moin Kameraden, als ehemaliger FmSysFw PATRIOT bei der 2./26 in Husum kann ich in etwa Eure Probleme mit der persönlichen Ausrüstung nachvollziehen.Hier reden viel zu viele Verantwortliche von Sachen wie Arbeitsgruppen und Ähnlichem ohne sofortige Hilfe zu zusagen.Wenn Ihr negative Meinungen des Volkes in den Medien seht oder lest dann gilt das den Politikern und Ihren nicht nach zu vollziehenden Entscheidungen. Ihr habt unsere Unterstützung. Hier tragen immer mehr die "Gelbe Schleife". Euch und Euren Familien alles Gute und das Ihr alle gesund und heil nach Hause kommt. Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel und "Missile away" Ofw a.D. Schruhl
 
Unregistered User

July 25, 2010

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Was suchen Deutsche in Afghanistan? Ich kann das noch immer nicht verstehen. Meine Meinung hat sich da, trotz der Länge des dortigen Einsatzes immer noch nicht geändert. Weder Russen, Amerikaner noch sonstwer hat in diesem Land etwas verloren. Kolonialisierung funktioniert nunmal nicht. Schon garnicht in einem Land, dessen Spielregeln wir nicht verstehen, wo Kriege seit tausenden Jahren stattfinden.
Trotzdem ich diesen politischen Entscheid immernoch verurteile, sosehr wünsche ich auch jedem deutschen Soldaten eine gesunde Heimkehr. Mögen Euch Gott, Allah oder Buddah beschützen und Euch Gerechtigkeit, Menschenwürde und Schutz widerfahren lassen. Jeder Tote ist einer zuviel. Krieg ist das schmutzigste und ehrloseste auf dieser Welt. Kommt ihr dort bald wieder heil raus.
Ich hoffe, dass die deutsche Politik, Euch wenigstens danach nicht vergisst, wofür ihr Euer Leben riskiert habt. Medizinische Betreuung, ein wenig soziale Sicherheit und Integration wünsche ich Euch. Bis dahin: Kopf einziehen und bald heimkommen.

Mir ist bewusst, dass dieser Beitrag zensiert und nicht veröffentlicht wird. Aber meine Haltung ändere ich nicht und werde Kriege NIE gut heißen.
 
Joerg  Wolf

July 25, 2010

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@ wHisP3r

"Mir ist bewusst, dass dieser Beitrag zensiert und nicht veröffentlicht wird."

Tatsächlich müsste ich eigentlich Ihren Kommentar löschen, weil Sie sich hinter einem Pseudonym verstecken.

Die meisten Menschen nehmen Online Kommentare ernster, wenn der Autor mit seinem echten Namen auftritt. Auf atlantic-community.org möchten wir ernste und konstruktive Diskussionen zu wichtigen Themen der internationalen Politik führen. Gleichzeitig sind wir eine online community, die von ihren Mitgliedern getragen wird. Über 4500 Studenten, Think Tanker, Professoren, Journalisten, Unternehmer und andere Bürger sind bei uns namentlich und mit Profil, oft auch mit Foto, registriert. Auch Sie können gerne hier Mitglied werden:
http://www.atlantic-community.org/index/users/register


Zu Ihrer Frage: "Was suchen Deutsche in Afghanistan? Ich kann das noch immer nicht verstehen."

Lassen sie mich bitte aus einem aktuellen Beitrag von Joscha Schmierer, der unter Außenminister Fischer im Planungsstab des Auswärtigen Amtes arbeitete, zitieren:

Deutschland nimmt mit der Bundeswehr in Afghanistan an der Seite ihrer NATO-Partner und anderer Staaten im Rahmen eines Mandats nach Kapitel VII der UNO-Charta an militärischen Maßnahmen teil, die sich gegen eine Bedrohung des Weltfriedens richten. Es soll verhindert werden, dass ein Regime erneut die Macht ergreift, unter dessen Herrschaft auf afghanischem Territorium Ausbildungslager und Befehlszentralen international agierender Terroristen geduldet und gehegt werden. (...)

Die Maßnahmen dienen nach Artikel I, Absatz 1 der Charta der Vereinten Nationen dem Ziel, „den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren“. Sie sind durch den Sicherheitsrat mit der denkbar stärksten völkerrechtlichen Legitimität versehen.

Der Artikel thematisiert vor allem die Äußerungen von Horst Köhler und wurde übrigens von der Böll Stiftung veröffentlicht:

http://www.boell.de/internationalepolitik/aussensicherheit/aussen-s...
 
Friederike  Nemitz

July 25, 2010

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Guten Abend.

Liebe Grüße Aus Neubrandenburg.
Macht weiter so Jungs und gebt nicht auf wir hoffen auf euch..

;-)

Mein Motto heute : Frage dich nicht was du erlebt hast, sei bereit für was du noch erleben wirst !
 
Unregistered User

July 25, 2010

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@Jörg Wolf:
Das Regime, das dort jetzt bekämpft wird, ist vorher jahrzehntelang durch die USA an der Macht gehalten worden, wie übrigesns auch das von Saddam Hussein im Irak. Nun, da sie nicht mehr nach amerikanischen (und das waren nicht die Einzigen!) Regeln mitspielen wollen, wurde im UNO-Weltsicherheitsrat (der übrigens auch immer wieder Spielplatz für Manipulationen ist) ein Mandat durchgebracht, das den Überfall auf ein souveränes Land rechtfertigen soll, wie damals der Überfall auf Jugoslawien (wo übrigens amerikanische Militärs mittlerweile zugeben, daß der Einsatz dort auf einer Lüge basierte, und die "humanitäre Katastrophe" dort erst durch den Überfall des NATO-Paktes ausgelöst wurde. Nicht zuletzt durch massive Bombardements ziviler Einrichtungen, und sogar direkt von Zivilisten, wie damals auf der Brücke. Analogien zu den Tanklastern in Afghanistan werden erkennbar. Afghanistan hat die USA nicht engrgeiffen, ergo ist hier auch nicht der vielbeschworene Bündnisfall eingetreten!
Deshalb erneutmein unter "Tom" geschriebener Appell:
Soldaten! Bewegt Eure Hintern aus dem Krieg, der nicht Euren, und nicht den Interessen der Allgemeinheit dient, nach Hause! Laßt Euch nicht länger von den Lügenmärchen, für die Ihr verheizt werdet, blenden, sondern fangt an, selbst zu denken!
Tom,
nicht verwandt oder verschwägert mit wHisP3r
 
Unregistered User

July 26, 2010

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Liebe Kameraden

ich weiss was ihr durchmacht.
Bin auch aus Afghanistan seit April erst wieder da.
Ich weiss was es heist seinen Mann oder auch Frau zustehen die Angst zu überwinden, einen kühlen Kopf in gefährlichen Situationen zubewahren, im Dreck zu liegen immer wieder das gleiche Essen auf den Tisch zu bekommen, die Enge, kaum Privatsphäre, das Weit Weg von zu Hause sein, aber auch die Kameradschaft, auch das Wissen das es andere gibt die auch in der grössten Scheisse einem beistehen und ich hoffe auch das Gefühl dort etwas bewegt zuhaben, nicht umsonst die Entbehrungen, die Verwundung oder Tod von Kameraden ertragen zuhaben. Ich hoffe das durch diese Briefe Euch gezeigt wird, das es nicht nur eben ein totales Desintresse in Deutschland für diesen Kriegseinsatz gibt, sondern auch Menschen, ob jung oder alt, Soldaten, Kinder........ die Wissen oder zumindest erahnen und nachvollziehen können was es heist in einem Krieg zukämpfen.
Unser Land und viele darin lebende Menschen, unabhängig ihrer Politischen Meinung, stehen zu Euch und hoffen ganz einfach nur darauf das alle wieder Gesund nach Hause zurück kommen.
ALLES HAT SEINEN SINN und irgendwann später wird es...da bin ich mir sehr sicher auch annerkannt werden, das dies ein notwendiger Krieg war und ist.
Viel Soldatenglück

Horrido
 
Florian  Kuhne

July 26, 2010

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@ alle Menschen, die hier ihre Meinung und ihre Wünsche für die deutschen Soldaten in Afghanistan zum Ausdruck gebracht haben: Ich respektiere alle Ihre Meinungen, Gefühle und Bedenken, Ihre Ängste oder Ihre Appelle.
Aber ich kann Ihnen nicht zustimmen.

@Bernhard Lucke: I am very glad to have your post amongst others. Although it is not as deliberate as always. But some things need to be said in harsh words.

@Jörg Wolf: What the heck is going on with AC? We join BILD.de-campaigning? This seems kind of polemics I don't want to be part of. Partner of the biggest Liar, Fact-Perverter, Hypocritic, and, let's say it bluntly, Whip of German national feelings in the German-speaking region? Things got worse at AC over the last months (I told you by email), but this is almost too much. I nearly quit my membership so that you have lesser numbers to boast around (uuuh, we are 4300). But a guy like Eckard von Klaeden in your Advisory Board may have made the deal for Public Relations: Quoting Andreas Baumgarten: "hier soll man die Möglichkeit haben , einen Gruß aus der Heimat zu senden" as only one example.
And, Mr Wolf, you cite Mr Schmierer with the most disgusting and hypocritic and self-centered fact concerning international engagement in Afghanistan: "Es soll verhindert werden, dass ein Regime erneut die Macht ergreift, unter dessen Herrschaft auf afghanischem Territorium Ausbildungslager und Befehlszentralen international agierender Terroristen geduldet und gehegt werden." WE are important, OUR safety, OUR stability. Are you serious? Oh my ...

Jetzt habe ich viel gesagt zum Thema BILD.de und die falsche Entwicklung, die die AC m. E. nach nimmt. Zum Einsatz in Afghanistan will ich gar nicht mehr groß argumentieren, das ist schon sowas von durchgekaut. Nur soviel: Jeder Deutsche ist freiwillig dort. Und MEINE Interessen verteidigt er/sie bestimmt nicht. Mein Wunsch für das afghanische Volk wäre endlich mal Frieden, endlich mal SELBSTBESTIMMT regieren und regiert werden, endlich mal Verständnis für die Lage dort und Dialog, Dialog, Dialog. Der Karren ist schon so sehr vor die Wand gefahren, dass "wir" nicht einfach gehen können, das würde die Leute dort vollends im Stich lassen. Aber wer jetzt noch damit rechnet, dass "wir", also auch das deutsche Militär, dem Land Frieden und Wohlstand bis hin zu demokratischen Verhältnissen bringen, der hat nicht hingesehen. Nach den letzten gefälschten Wahlen wird jemand höchst fragwürdig Präsident, man sagt "Du, du, du" und nach kurzer Zeit darf der korrupte Mann einfach weiter machen. Auch diesen Verbrecher hält das deutsche Militär in "Amt und Würden".

AC: Völlig daneben gegriffen!
 
Bernhard  Lucke

July 26, 2010

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Danke Florian, für diesen Kommentar, der genau das wiedergibt was ich auch denke.

Ich habe mich sehr geärgert, hatte aber nicht viel Zeit... und die BILD-Kampagne hat für mich denselben bitteren Nachgeschmack wie die Kriegsanleihen aus den Weltkriegen.

Ich denke nicht an einen Austritt aus der AC, sondern spiele lieber den einsamen Rufer in der Wüste. Ich suche keine Selbstbestätigung hier, sondern glaube es ist wichtig dass unser establishment ab und zu darauf hingewiesen wird dass es sich in manchen Dingen, wie Afghanistan, immer mehr von der Realität und auch von der Mehrheit der Bevölkerung entfernt.

Aber wenn sich die AC noch öfter für so Kampagnen von BILD etc. hingibt werde ich mich vielleicht doch irgendwann fragen müssen ob es noch Sinn macht sich die Mühe zu machen Artikel zu schreiben. Düstere Aussichten für die transatlantische Partnerschaft, wenn man irgendwas nur noch das hört was man hören will, und eines Tages wirklich gilt, "either you are with us or you are against us".
 
Johannes  Bohnen

July 27, 2010

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Lieber Herr Lucke, lieber Herr Kuhne, liebe Kritiker unserer
Feldpost-Aktion,

wir danken Ihnen für Ihre zahlreichen Beiträge, die unsere Seite bislang
bereichert haben.
Ihre Kritik an der gemeinsamen Aktion mit der BILD können wir allerdings
nicht nachvollziehen.
Man muss die BILD nicht mögen, aber wenn diese Zeitung bereit ist unsere
Solidaritätsinitiative zu unterstützen, nutzen wir gerne das mediale
Schwungrat um breite Bevölkerungsschichten zu erreichen.

Es geht hier um Grüße und moralische Unterstützung für die Soldatinnen und
Soldaten, weil sie in Afghanistan in einer ganz schwierigen Situation gute
Arbeit leisten und für unser Land dort im Einsatz sind. Insofern ist die Aktion
zwar nicht unpolitisch, aber Ausdruck von Respekt und ein Zeichen der Menschlichkeit und Solidarität. Wir werben ja nicht für die Verlängerung des Bundeswehr Mandats für ISAF. Das aktuelle Mandat läuft noch bis Februar 2011. Es stehen momentan keine politischen Abstimmungen an.

In den USA ist es möglich gegen die Kriege in Irak und Afghanistan zu sein
und gleichzeitig den dorthin entsandten Soldaten Respekt und Achtung zu
zollen. Sie finden das nicht okay? Sie lehnen das für Deutschland ab?

Außerdem sind wir doch in der Situation, dass die Bundestagsabgeordneten von
Grüne, SPD, CDU und FDP die Bundeswehr 2002 nach Afghanistan geschickt und
seitdem das Mandat regelmäßig verlängert und ausgeweitet haben. Wer eine der
vier Parteien wählt, ist doch mit dafür verantwortlich, dass die Bundeswehr
am Hindukusch im Einsatz ist. Eine Unterstützung der Soldaten, die den Willen der Bürger ausführen, ist doch das mindeste, oder?

Also bitte die Kirche im Dorf lassen. Und nicht die Dinge miteinander vermischen. Herr Kuhne und Herr Lucke unterstellen uns implizit Haltungen, mit denen wir nichts zutun haben:
- "...dass auch das deutsche Militär, dem Land Frieden und Wohlstand bis hin zu demokratischen Verhältnissen bringen, der hat nicht hingesehen." (Kuhne)
- "either you are with us or you are against us" (Lucke)

Wir freuen uns weiter auf kontroverse und fruchtbare Debatten.
Johannes Bohnen
(Gründer atlantic-community.org)
 
Bernhard  Lucke

July 28, 2010

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Sehr geehrter Herr Bohnen,

der historische Kontext ist in den USA eben doch ein anderer als in Deutschland.

Ich habe selbst Freunde und Bekannte, die in Afghanistan dienen, und würde mir nichts mehr wünschen als dass sie unversehrt nach Hause kommen und auch der Krieg dort bald endet. Klar ist auch, dass unsere Soldaten nicht allein für Fehlentscheidungen und Todesfälle verantwortlich sind, sondern für uns alle als erste die Konsequenzen unserer Politik tragen.

Sie wissen, dass ich die Entscheidungen unserer Führung äußerst kritisch sehe. Meines Erachtens ist ein Punkt erreicht worden, dass eine Entscheidung, die sich am Wohl der Soldaten orientiert, einzig auf einen baldigen Abzug der Bundeswehr hinauslaufen kann. Alles andere kann nur noch zu einer tieferen Verstrickung in den Krieg führen, mit allen Konsequenzen - deutschen Verlusten, aber auch Ereignisse wie die Hunderte toten Zivilisten bei den Tanklastzügen. Das ist kein Vorwurf an die Soldaten. Aber im Krieg gilt die Logik, entweder Du oder ich. Die Verantwortung liegt bei denen, die entscheiden Krieg zu führen.

Die Berichterstattung von BILD empfand ich als extrem einseitig, um nicht zu sagen kriegstreiberisch, und die aktuelle Feldpost-Kampagne hat den Beigeschmack dass es darum geht Kriegsführung in Deutschland wieder salonfähig zu machen. Wer im Rahmen dieser Zeitung Briefe schreibt, drückt damit auch Einverständnis aus mit der Entscheidung, unsere Armee in einen Krieg am Hindukusch zu senden.

Wem das Schicksal unserer Soldaten wirklich am Herzen liegt, der sollte besser an unsere Regierung schreiben und fordern, die Soldaten sofort nach Hause zu holen.

Stellt Euch vor es ist Krieg, und keiner geht hin.
 
Johannes  Bohnen

July 28, 2010

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Wie gesagt, es geht uns um eine Solidaritätsbekundung und keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit des Einsatzes.

Über die Sinnhaftigkeit läßt sich trefflich streiten. Ich unterstelle aber eigentlich allen Entscheidungsträgern in Deutschland, dass sie sehr verantwortungsvoll über die Entsendung der Soldaten nachgedacht haben und ihre Absicht die Stärkung von Frieden und Freiheit war und ist. Ihrem letzten Satz stelle ich einfach mal diesen gegenüber:

Stellt Euch vor es gibt Krieg gegen den Westen und seine demokratischen Wertvorstellungen und keiner ist bereit für diese zu kämpfen.
 
Florian  Kuhne

July 28, 2010

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Sehr geehrter Herr Bohnen,

jetzt muss ich mich auch noch einmal zu Wort melden. Leider wird die Diskussion ja scheinbar nur von Herrn Lucke, Ihnen und mir geführt, denn diejenigen, die hier ihre Grüße hinterlassen haben (ich nehme mal an durch einen Link auf der Seite von Bild.de), haben ihre Pflicht und Schuldigkeit für's Vaterland ja schon getan.

Es ist doch etwas seltsam, Ihre Kommentare zu lesen.

1. Sie benutzen die Bildzeitung als "mediale(s) Schwungrat um breite Bevölkerungsschichten zu erreichen". Das alleine finde ich schon hochgradig fragwürdig. Und eigentlich so fragwürdig, dass ich die gesamte AC in Frage stellen könnte. Man könnte ja schließlich auch mit einem anderen Medienpartner zusammenarbeiten.

2. Sie verweisen auf die Verantwortlichkeit des Wählers für den Einsatz in Afghanistan. Dieses Argument wurde nun schon gefühlte eintausendmal bemüht, was nichts daran ändert, dass es nur ganz ganz partiell richtig ist. Sicherlich haben manche Menschen bestimmte Abgeordnete auch aus dem Grund gewählt, dass zweitere den Krieg in Afghanistan unterstützen. Allerdings soll es ja Menschen geben, die Personen auch wegen anderer Kompetenzen wählen und nicht einverstanden sind mit der Fraktionsdisziplin oder anderweitiger Absprachen im Bundestag. Hinzu kommt, dass jeder verantwortungsbewusste Entscheidungsträger jetzt nicht einfach das Mandat beenden kann; auf die Risiken eines sofortigen Abzuges (und zwar für die afghanische Bevölkerung!!!) wurde ja entsprechend hingewiesen.

3. Versuchen Sie mehrmals klarzustellen, dass es bei dieser Aktion nur um "Grüße und moralische Unterstützung für die Soldatinnen und Soldaten" geht und AC keinen politischen Hintergrund sieht. Und wenn Sie dann kommen mit dem ach so klugen Satz "Stellt Euch vor es gibt Krieg gegen den Westen und seine demokratischen Wertvorstellungen und keiner ist bereit für diese zu kämpfen." dann tut es mir aufrichtig leid, aber dann ist das erstens politisch und zweitens von einem so hohen Ross gesprochen, dass es einem beim Hinuntersehen eigentlich schwindlig werden müsste.
Ich kann dieses Gerede von "dem Westen" und "seinen moralischen Vorstellungen" nicht mehr hören. Es könnte ja möglich sein, dass der "Nicht-Westen" andere moralische Vorstellungen hat. Ich habe Ethnologie studiert und bin mit den verschiedensten Ansichten und Vorstellungen in Kontakt gekommen und nicht immer ist "unsere" die "beste" (i. S. v. einem guten Zusammenleben z. B.). Das Erreichen einer einheitlichen Völkerrechtscharta ist zwar eine schöne Sache, aber fragt jemand mal alle Völker dieser Erde, ob diese Charta für sie auch nur eine geringe Bedeutung hat? Ich habe mich länger mit politischen und sozialen Aushandlungsprozessen in Lateinamerika befasst und kann sagen, dass gewisse Glaubensvorstellungen, Arten des Zusammenlebens und soziale Sicherheit ganz gewiss nicht immer auf westlichen Werten beruhen müssen, um einwandfrei zu funktionieren.

Dies war nun vielleicht ein wenig über das Ziel hinaus, aber ich möchte Sie, Herr Bohnen, nur daran erinnnern, dass "der Westen" (was immer das sein soll) die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen hat. Der Prozentsatz derjenigen "Terroristen", die Sie als Gefahr für unsere Werte und unser ach so gut funktionierendes System heraufbeschwören, die "uns" angreifen würden, wenn "unsere" Konzerne und Regierungen nicht überall ihre Finger im Spiel hätten, würde m. E. gegen 0,00000000001% tendieren.

Beste Grüße, Florian Kuhne
 
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August 2, 2010

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Nicht der Heimat, nicht dem Staate oder der NATO, sondern Euren Mitmenschen vor Ort und Eurem Gewissen in Euch dient Ihr. Vielen Dank dafür!
Ich wünsche Euch Gelingen und Weisheit im Einsatz und wohlbehaltenes Heimkehren.
Ein Kamerad
Tags: | Kameradschaft | Dank | Afghanistan |
 
Unregistered User

August 12, 2010

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hallo dennis liebe grüsse aus iserlohn ich hoffe dir geht es gut und das du gesund nach hause kommst deine sis bianca
Tags: | feldpost |
 
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August 23, 2010

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Gute Sache,

es ist wichtig für unsere Soldatinnen und Soldaten im Einsatz zu erfahren, dass sie auch auch von hier Unterstützung bekommen. Dies besonders, da dies in Öffentlichkeit und Medien in der Regel nicht so dargestellt wird.

Tilman Engel
Hauptmann, d. R.
 

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